Cory Lee – „Sinful Innocence“

Cory Lee - Sinful Innocence Und noch eine junge R´n`B Sängerin die das Licht der Welt erblickt… mit überwiegend sexistischen Songtiteln wie „Sex me slow“ oder „Mofo“ wird hier schnell das Bitch Image á la Foxie Brown oder Lil Kim nachgezeichnet. Das ist natürlich nicht neu, aber niemand erwartet im Soul Geschäft ernsthaft, dass das Rad neu erfunden wird. Stimmlich kommt Cory Lee sensibel wie Janet Jackson daher, mal mit schönen weichen Klängen oder auch mit knalligen modernen Beats besagter Vertreterinnen.

Cory Lee, die vorab mit auf dem Sountrack Sampler „the L-Word“ (2006) mit ihrem Titel „Naughty Song“ vertreten war, kommt nun also mit dem Debütwerk „Sinful Innocence“ um die Musiklandschaft zu bereichern. Im Video zur Single „Ovaload“ wird auch gleich der amerikanische Besteckkasten zum Genre geöffnet – Sequenzen in einer katolischen Kirche, einschließlich Räkel-Choreografie im Beichtstuhl, coole Tänzer in stylischen Suites, alles sehr sexy und designed.

Wer also auf die gängigen platten Muster steht, sich der souligen Welle voll hingibt, der bekommt charttaugliches und hochwertiges Einerlei im R´n´B Gewand serviert. Nichts spektakuläres nach dem 0815 Strickmuster, jedoch auf Grund des Produktionsstandarts dennoch gelungen. Es fehlt noch einfach etwas an Charakter: Mainstream Soße mit Prädikat.

 1. Spence Diamonds Intro
 2. Ovaload
 3. Pop It
 4. Sex Me Slow
 5. No Shoes, No Shirt, No Service
 6. Sinful Innocence Interlude
 7. No Space Between Us
 8. Lovers Holiday
 9. Mofo
 10. Snakecharmer
 11. You Wish
 12. No Friend
 13. Seasons Change Interlude
 14. Cold December

Release 14.05.2007, Wideawake

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