The Cure – „4:13 Dream“

The Cure - 4:13 Dream Das Dark Wave Urgestein Robert Smith bringt uns neue Kunde aus dem Pop Olymp. Die bereits achtundzwanzigste Longplayer Veröffentlichung kommt nach großer Schaffenspause wie ein Gongschlag im Morgengrauen! Denn vergißt man die seit Bloodflowers (vö 2000) erschienenen Sampler, B-Side und Raritäten Sammlungen, sowie kleinere Compilations, bekommen wir endlich nach acht Jahren des Wartens ein geniales Comeback des Meisters und seiner Mitstreiter.

Bereits „Underneath the Stars“ weckt neue, fast unbekannte Cure Klänge. „Sirensong“ oder „The hungry Ghost“ begeistern durch erxperimentelle Rythmen – der hervoragende Verdienst von Jason Cooper. „The perfect Boy“ ist ein phantastischer Vocal Track mit jeder Menge Ambience, wie auch der Opener „Underneath the Stars“.

Hitmaterial trägt diese Produktion selbstverständlich auch in sich. Titel wie „The real Snow White“ und „Freakshow“ sind ureigene The Cure Sphäre. Kamen bereits in den letzten Monaten jeweils am 13. die Singles „The only One“, „Freakshow“, natürlich „The perfect Boy“ und „Sleep when I´m dead“ heraus, als magischer Vorbote zum wahrhaften 13. Album ihrer History.

Gerade heutzutage, inmitten der unzähligen Britpop Bands, haben The Cure nichts an Aktualität verloren. Stets Trendsetter und Wellenreiter zugleich, bietet Robert Smith ein sicheres Gespühr für Innovatives und originales. Warum also den komerziellen Abziehbilder hinterher laufen, anstatt sich dem Madonnenbild des Gothic direkt zuwenden. The Cure sind am leben, und sie geben uns auch im Dreißigsten Jahr ihres Bestehens wieder den Beweis für Gefühl und zerbrechlichkeit in der Musik. Ausgezeichnet!

released 24.10.2008, Geffen Records

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